
Mein Leitbild
Im Umgang mit Menschen möchte ich auf Augenhöhe kommunizieren. Eine Gesellschaft, in der alle Menschen Platz haben, ist mir ein Bedürfnis. Ich stehe dafür ein, dass die Nordwestuckermark Heimat für Menschen bleibt und wird.
Grundwerte
- Kommunikation als Kernaufgabe: Aktives Zusammenbringen von Menschen als Basis der Kommunalpolitik
- Demokratisches Fundament: Bekenntnis zu sachlichem und respektvollem Umgang im gemeinsamen Dialog
- Klare Kante: Null Toleranz gegenüber menschenverachtenden, diskriminierenden oder rassistischen Äußerungen und Verhaltensweisen
- Augenhöhe: Nahbarer sowie kompetenter Ansprechpartner, ein Dreh- und Angelpunkt für alle Anliegen sein
- Transparenz: Offene Kommunalpolitik, das heißt, eine Verwaltung, die Entscheidungen nachvollziehbar macht
Beteiligung & Mitbestimmung
- Breite Einbindung: Aktive Teilhabe aller Menschen
- Ehrlichkeit: Transparenz darüber, dass nicht jede Idee, auch wenn sie gut ist, umsetzbar ist
- Zivilgesellschaft: Gezielte Unterstützung von Vereinen, Initiativen und der Zusammenarbeit mit der Kirche
Arbeitsweise
- Transparenz: Offene Kommunalpolitik und eine Verwaltung, die Entscheidungsfindungen nachvollziehbar macht
- Kultur des Miteinanders: Förderung von Hilfsbereitschaft, neuen Ideen und dem „Füreinander“ in der Gemeinde
- Messlatte: Die Gestaltung der Heimat als Gemeinschaftsprojekt aller Einwohner der Nordwestuckermark
Meine Ideen für eine lebenswerte Gemeinde
Die Daseinsvorsorge muss ein Schwerpunkt der Gemeindearbeit sein. Nur so können Menschen sich hier wohl und sicher fühlen, unsere Kinder hier bleiben und zurückkommen und neue Bewohnerinnen und Bewohner hier Leben wollen.
- Gemeinde zukunftsfähig machen: Dem demografischen Wandel aktiv begegnen („Verjüngung“ statt „Ausbluten“)
- Sicherung der Lebensqualität: Erhalt von Kitas, Grundschulen und der ärztlichen Versorgung
- Integrierte Gesundheitsversorgung: Eine verlässliche medizinische Anlaufstelle für Beratung vor Ort durch einen Gesundheits-Lotsen etablieren und Kooperation mit Krankenkassen, Medizinische Versorgungszentren und Nachbargemeinden fördern. Hierfür können bereits vorhandene Plattformen sinnvoll genutzt werden.
- Gezielter Zuzug: Attraktiven Wohnraum schaffen und Baugrundstücke zur Verfügung stellen, insbesondere für Familien. Erfolgreiche Wohnmodelle auch in der Nordwestuckermark umsetzen
- Strategische Grundstückspolitik: Verkäufe konzeptionell steuern (z. B. Einheimischenmodell, Wiederkaufsrecht der Gemeinde), um Einwohner mit Erstwohnsitz zu gewinnen
- Begegnungsorte: Anlaufpunkte für die Gemeinschaft in den Orten erhalten und schaffen
- Wegekonzepte: Wege so gestalten, dass sie sowohl für Radfahrer, Fußgänger und für Rollatoren sicher nutzbar sind


Meine Vorstellung von einer Verwaltung
Eine Verwaltung, die sich als echte Dienstleisterin für die Bürgerinnen und Bürger versteht.
- Ansprechbarkeit: Nahbar, handlungsfähig und kompetent auftreten
- Arbeitsweise: Modern, digital und entscheidungsfreudig verwalten
- Erreichbarkeit: Sicherstellung der Präsenz und Anwesenheit der Mitarbeitenden zu den Öffnungszeiten
- Rückmeldung: Garantierte Antwortzeiten bei allen Anfragen und Anträgen für die Bürgerinnen und Bürger
- Modernisierung: Beschäftigte durch konsequente Digitalisierung und organisatorische Verbesserungen spürbar entlasten und somit Effizienz der Arbeit gewährleisten
Meine Ziele für den Haushalt
Die Grundlage für die Umsetzung aller Ziele ist eine sichere Haushaltslage. Daher sind viele Aufgaben zu bewältigen:
- Grundlage: Eine solide finanzielle Basis schaffen, um die Handlungsfähigkeit der Gemeinde langfristig zu sichern
- Lebenswert: Sicherstellung der Finanzierung unserer „Notwendigkeiten“ – dazu zählen insbesondere Dorfgemeinschaftshäuser, Kitas und Grundschulen
- Einnahmen steigern: Die Potenziale bei Energieprojekten (Windkraft & Photovoltaik) konsequent ausschöpfen, damit die Wertschöpfung direkt unserer Gemeinde zugutekommt
- Zuzug als Wirtschaftsfaktor: Durch neue Einwohnerinnen und Einwohner die Anteile an der Einkommenssteuer und die Schlüsselzuweisungen erhöhen
- Förderlandschaft durchdringen: Eine deutlich höhere Quote bei der Nutzung von Fördermitteln für kommunale und soziale Projekte erzielen, eventuell mit Hilfe eines Förder-Coachs
- Netzwerke aktivieren: Vorhandene Kontakte in die Landespolitik (z. B. Landwirtschaftsministerium) gezielt nutzen, um Interessen der Nordwestuckermark zu platzieren
- Verhandlungsstärke zeigen: Bei Energieprojekten mehr für die Gemeinschaft herausholen und bestehende Spielräume konsequent nachverhandeln


Starkes Ehrenamt: Meine Feuerwehr
Den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger garantiert eine einsatzstarke und zukunftsfähige Feuerwehr. Deshalb müssen wir uns folgenden Aufgaben stellen:
- Stärkung des Ehrenamtes: Kameradschaft als tragende Säule des dörflichen Lebens
- Mitgliedergewinnung: Aktive Förderung und gezielte Anwerbung neuer Kameradinnen und Kameraden für den aktiven Dienst
- Nachwuchssicherung: Intensive Unterstützung der Jugendarbeit, um junge Menschen frühzeitig für den Dienst zu begeistern
- Ressourcen für die Jugend: Gezielte Förderung der Jugendfeuerwehren, um Ausbildung und Freizeitgestaltung attraktiv zu machen
- Fördermittel-Management: Durch professionelle Vorbereitung und Überwachung von Förderanträgen sicherstellen, dass kein Geld für den Brandschutz und die Beschaffung notwendiger Fahrzeuge und Ausstattung ungenutzt bleibt
- Kameradschaft fördern: Unterstützung von Veranstaltungen und Maßnahmen, die den Zusammenhalt innerhalb der Wehren stärken